Elternmeinungen

Was fällt Ihnen zum Begriff „Kindergarten“ ein?

A Abenteuer
B Blätterrascheln
C Challange
D Dreck
E Erlebnis
F Frühling
G Gatsch
H Holz
I Iglu bauen
J Jause teilen
K Klettern
L Lagerfeuer
M Miteinander
N Nebel
O Orange Becherlinge
P Probieren
Q Querwaldein
R Rodeln
S Singen
T Tipi
U Urig
V Vertrauen
W Wald
X Xund
Y Yes I can
Z Zuhören

Oliver war schon immer gerne in der Natur. Bäume schauen, Blumen pflücken, im Garten graben, und mit Wasser spielen zählen zu seinen Lieblingstätigkeiten. Noch dazu hat er seit seiner Geburt einen Klumpfuß, und da das beste Training für seinen Fuß das Klettern ist, haben wir uns nach kurzem Nachdenken dazu entschieden ihn in den Waldkindergarten zu geben. Wir nehmen dafür einen weiten Weg von rund 40 km in Anspruch, aber jeder gefahrene Kilometer ist es wert.

Seit Oliver in den Waldkindergarten geht ist er ausgeglichener (sein kleiner Bruder dankt es dem Waldkindergarten) und gegenüber anderen Kindern viel aufgeschlossener geworden.
Zu seinen absoluten Highlights im Waldkindergarten zählen Feuer machen, Gatschlacken hüpfen, Klettern in der Erdenwelt, Blätter, Steine, Nüsse, Blumen sammeln und das Tipi!

Wir sind von dem Konzept des Waldkindergartens überzeugt und können es nur jedem weiterempfehlen.

Gudrun & Michael H.

Wir lassen unser Kind in den Waldkindergarten gehen weil wir finden, dass Kinder so viel wie möglich draussen sein sollen um sich fröhlich und gesund zu entwickeln, körperlich stark zu werden und den Respekt vor der Natur und anderen lernen und damit sie den Gang der Jahreszeiten direkt mitbekommen und natürlich um mit anderen Kindern beisammen zu sein.
Julia B.

Unsere Beweggründe, Magdalena in den Waldkindergarten zu geben waren verschiedene: Die Möglichkeit das ganze Jahr über in der freien Natur zu sein, die kleine Gruppengröße und dass es Magdalena beim Schnuppern sehr gut gefallen hat. Ebenso die kompetente, gute Betreuung durch Maria und Marie. Magdalena ist geschickter geworden, die motorischen Fähigkeiten sind sehr gestiegen. Sie kennt viele Pflanzen und Tiere, ist sehr ausdauernd und ist viel selbstbewusster geworden.  Besondere Qualitäten des Waldkindergartens sind für uns das Lernen und Bewegen in der Natur und das Erfahren der Jahreszeiten. Die Kinder lernen mit richtigen Werkzeugen umzugehen und sie einzusetzen. Die Gruppe ist ein sehr liebevoller Platz für Magdalena, an dem sie viele soziale Kompetenzen erlernt.
Herta und Gerhard St.

Die Bewegung an der frischen Luft und der respektvolle Umgang mit der Natur waren für uns ein sehr ausschlaggebender Grund, warum wir unseren Sohn in den WAKI gegeben haben. Ein weiterer Punkt ist die Größe der Gruppe, die mit ca. 15 Kindern und 2 Betreuerinnen einen sehr guten Betreuungsschlüssel darstellt. Das Engagement der Kinderbetreuerinnen bestätigt uns jede Woche aufs Neue, dass wir mit dem WAKI die richtige Wahl für unseren Sohn getroffen haben.  Unser Sohn kommt sehr ausgeglichen, glücklich und hungrig nach jedem Kindergartentag nach Hause. Er ist in der Lage Konflikte selbst und gewaltfrei zu lösen. Sein Wissen über die Natur in unserer Umgebung hat sich beträchtlich erweitert. Seine motorischen Fähigkeiten wurden entwickelt und seine Sinne geschärft. Der respektvolle Umgang mit der Natur wirkt sich extrem gut auf den Umgang mit seinen Mitmenschen aus. Das Miteinander Lernen und Spielen im Wald eröffnet unserem Kind ein unerschöpfliches kreatives Potential. Es gibt für ihn immer wieder Neues zu entdecken. Wir haben von unserem Sohn noch nie gehört, dass ihm im Kindergarten langweilig ist oder  dass er nicht gerne hingeht; sondern nur das Gegenteil. Die Kindergartenpädagogin geht sehr individuell auf unsere Kinder und ihre Bedürfnisse ein. Wir haben durch das gemeinsame Arbeiten im Wald viel Kontakt zu den Familien der Waldfüchse und dadurch neue Freunde gewonnen.
Natascha und David S.

Meine schönsten Kindheitserinnerungen spielen alle in der freien Natur. Ich wollte auch meinem Kind die Möglichkeit geben, die Natur und ihren Kreislauf hautnah mitzuerleben. Mein Sohn ist aufmerksamer geworden. Insekten, Pflanzen usw. kennt er mittlerweile mehr als ich. Er bewegt sich auch wesentlich sicherer. Ich finde es wichtig, dass die Kinder Freiräume haben, gatschen, graben und mit Werkzeug arbeiten können.  Eichhörnchennester, Kröten, Tierspuren – immer gibt es neue Highlights. Und natürlich kommen auch die „normalen“ Kindergartendinge wie Singen und Basteln nicht zu kurz.
Martina P.

Als unser Kind gerade 6 Monate alt war, wurden wir durch einen Fernsehbericht über Waldkindergärten auf das Thema aufmerksam. Eine Recherche im Internet und ein Besuch an einem typischen Kindergartentag später war uns klar, dass wir unsere Tochter auch diese Möglichkeit der Naturverbundenheit geben wollten. Sowohl meine Frau (aufgewachsen in einem kleinem Bergdorf) als auch mir Städter (durch die Pfadfinder zur Natur gekommen) war es wichtig, dass unser Kind ausreichende Bewegungsmöglichkeiten in möglichst naturbelassener Umgebung vorfindet. Die frühzeitige Anmeldung unserer Tochter war durchaus von Vorteil, da die Plätze beschränkt und sehr begehrt sind.
Spätestens die Tage der Eingewöhnungsphase, in denen der wir unsere Tochter abwechselnd bei ihren ersten Kindergartenvormittagen begleiten konnten, haben uns dann restlos überzeugt. Dieser Kindergarten läuft so anders ab, als man sich einen „normalen“ Kindergarten vorstellt. Durch die Natur und die Freiheit der Kinder, sich auszupowern und sich auch einmal zurückziehen zu können, machen alle Kinder der Gruppe so einen wunderbaren entspannten und ausgeglichenen Eindruck auf mich. Obwohl ich meinen Beruf gerne habe, könnte ich es mir durchaus gut vorstellen, in DIESEM Kindergarten ein Betreuer zu sein.
Seit den ersten Tagen sind nun fast zwei Jahre vergangen, und bei unserer Tochter hat sich einiges getan. Vor dem Waldkindergarten und in den ersten Wochen war sie noch sehr zurückhaltend, was Rutschen, Klettern oder den Kontakt mit Erde betrifft. Durch die ständige Konfrontation mit den Elementen und dem regelmäßigen Zusammensein mit anderen Kindern, die den Spaß an der Bewegung in der Natur vorexerzieren, hat sie sich anstecken lassen und ist hier mittlerweile den meisten gleichaltrigen Mädels voraus. Auch Ihre soziale Kompetenz konnte sie gut weiterentwickeln. Trotz Ihrer ruhigen Art fand sie schon in den ersten Tagen viele FreundInnen, die sich rührend um unsere Tochter annahmen und ihr die ersten Entwicklungsschritte abseits Ihrer Eltern erleichterten. Durch das große Gelände ist es sehr gut möglich, sowohl engen Kontakt als auch Zurückgezogenheit zu leben und zu erleben.
Am wichtigsten aber ist, dass sich Anna-Lena bis auf wenige Ausnahmen jeden Tag darauf freut, in den Wald zu gehen. Dazu trägt sicher auch die liebevolle Betreuung durch Maria Mittermaier und ihrer Assistentin Marie bei, die ihre Tätigkeit mehr als Berufung denn als Beruf sehen. Nur durch ihren Einsatz ist es möglich, mit moderaten Elternbeiträgen, fast ohne finanzielle Unterstützung durch Bund oder Land diese Oase für unsere Kinder zu schaffen.
Auch wir haben bei den zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten mit den anderen gleichgesinnten Eltern immer viel Spaß und sind gerne dabei, obwohl der Zeitaufwand für die tägliche Hin- und Herfahrt sowie die zusätzlichen Wochenendtermine für die Arbeiten im Wald, Elternabende und Zusatzaktivitäten sehr hoch ist. Dieser Zeitaufwand und die Tatsache, dass der Waldkindergarten nur Halbtagsbetreuung bietet (länger wäre aufgrund der körperlichen Anstrengung für die Kinder auch nicht sinnvoll) setzen aus unserer Sicht voraus, dass ein Elternteil nicht erwerbstätig ist.
Rene A.

Die Kindergartenwahl für unsere Tochter Julia fiel aus verschiedenen Gründen auf den (sich zum Glück in erreichbarer Nähe befindlichen) Waldkindergarten unter der Leitung von Maria Mittermaier: Erstens bin ich als Volksschullehrerin mit dem Regelschul- und kindergartenwesen vertraut und der Meinung, dass unsere Kinder früh genug institutionalisiert werden und gerade in den ersten Lebensjahren vielfältigste Bewegungserfahrung, Freiheit und Unbeschwertheit für eine ausgeglichene Persönlichkeitsentwicklung dringend brauchen. Zum Zweiten hatte ich selbst die Möglichkeit bis zum Schuleintritt so viel Zeit wie ich wollte in freier Natur spielend und entdeckend zu verbringen – eine Erfahrung, die ich an unsere Kinder unbedingt weitergeben möchte. Und ein weiterer sehr bedeutender Grund unserer Entscheidung ist die liebevolle, geduldige und familiäre Atmosphäre, die Maria Mittermaier mit ihrem Team in der Kindergruppe aufbauen kann und die Freude am Miteinander und der Natur, die die Kinder jeden Tag vermittelt bekommen. Dieses sich Zeit für die Kinder nehmen und auf die Bedürfnisse mit Ruhe und Herzenswärme eingehen ist für uns deshalb ein so wertvolles Kriterium, da nur Kinder die so etwas erleben, es im späteren Leben auch weitergeben können. Außerdem hat es in unserer Gesellschaft, in der die Kinder immer mehr in die Obhut mehr oder weniger schlecht funktionierender und überfüllter Institutionen gegeben werden, zunehmenden Seltenheitswert. Wir sehen am absolut positiven Feedback unserer Tochter immer wieder die Richtigkeit dieser Entscheidung bestätigt, freuen uns sehr – auch für unseren Sohn Jakob – über die Existenz der Kindergruppe der Waldfüchse und danken Maria und ihrem Team für Engagement und Liebe zur Kinderbetreuung.
Sabine S. und Gerhard Sch.

Benedikt wechselte mit 5 Jahren in den Waldkindergarten. In den letzten 7 Monaten hat er deutlich an Selbstbewusstsein, Kondition und Appetit zugelegt. Uns gefällt die kompetente Betreuung durch die Kindergartenleiterin Maria Mittermaier. Und nicht nur uns – Benedikt sagte unlängst: „Die Maria und die Marie (Assistentin) lassen sich immer so tolle Sachen einfallen!“ Maria Mittermaier beobachtet die Kinder genau, kennt ihre Stärken und fördert das einzelne Kind gezielt. Wir als Eltern waren erstaunt über das detailierte Feedback, das wir bereits nach einer Woche Ferienbetreuung im Waldkindergarten bekommen haben.
Christine und Gerald K.